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Werdershausen -
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Kurzbiografie der Familie
Historie - Familie von dem Werder

Familie von Schaderitz erwarb 1554 von den Herren von Ammendorf auf Rothenburg Ilbersdorf und verkaufte dann ihren gesamten Besitz an Hartwig vom dem Werder, geboren um 1510.

Er war erzstiftlicher Feldhauptmann auf Wolmirstedt und Amfurth.
Um 1535 heiratete er Anna von Alvensleben und starb kurz nach dem Erwerb der Herrschaft Gröbzig.

Er hinterließ 4 Söhne:

Diederich: starb 1599
Hans: starb 1615
diese beiden waren für Gröbzig und Werdershausen ohne Bedeutung.

Gebhard: wurde als ältester Sohn 1539 geboren und heiratete um 1576 Catharina von Hahn. Er saß in Werdershausen und vermehrte seinen Besitz durch Zukauf von Rainsdorf und Görzig. Er starb 1612

Bernhard: wohnte in Gröbzig und starb dort 1610.

Wie sein Vater, hatte auch Gebhard von dem Werder 4 Söhne:

Kuno Hartwig: geboren 1575
gestorben 1640 als Rittmeister

Hypolith Paris: starb 1620 bei Prag.

Der gesamte v. d. Werdersche Besitz wurde unter die beiden anderen Söhne verteilt.

Heinrich: geboren 1578
gestorben 1636
verheiratet mit Elisabeth von Alvensleben und später mit Magdalena von Veltheim.
1620 wurde er Land- und Kammerrat, sowie Landschaftsunterdirektor. Er erbte das Amt Gröbzig, aber ohne Gerlebogk und Werdershausen.

Diederich: geboren 17.01.1584
gestorben  18.12.1657 zu Reinsdorf
Er war der bedeutendste der 4 Brüder. Er heiratete Dorothea Catharina von Waldau und später Ursula von Pöblitz. Diederich von dem Werder war Hessen – Kassel´scher Oberhofmarschall  und Geheimer Rat, Anhaltinischer Unterdirektor und Mitglied der fruchtbringenden Gesellschaft zu Köthen und maßgeblicher Berater des Fürsten Ludwig von Köthen – Anhalt.
Wahrscheinlich wurde er unter dem Altarplatz der Gröbziger Kirche begraben.
Sein einziger Sohn Paris  starb 1674 ohne männliche Nachkommen und wurde in Reinsdorf beigesetzt.
Diederich erbte Reinsdorf – zu dem noch Ziebigk hinzukam – sowie Görzig, Werdershausen und Gerlebogk.


Der einzige verheiratete Sohn des Heinrich v. d. Werder, war

Gebhard Paris von dem Werder (Sohn des Heinrich v. d. Werder)
Er war der bedeutendste seines Geschlechts und wurde am 19.04.1621 geboren, heiratete Dorothea von Bartensleben und starb am 19.02.1679 in Reinsdorf, wurde aber in Gröbzig beigesetzt. Darüber wurden aber nur Vermutungen laut, doch im Geburts-Register von Gröbzig, welches 1678 beginnt, ist ein Bruchstück mit folgender Todesnotiz zu entziffern.

„Reinsdorf seelig verschieden, den 2. (?) Junius drauf gegen 11 Uhr nachts allerhero nach Gröbzig gebracht und in das adl. Werderische Erbbegräbnis in der Kirche zu St. Martini beygesetzet, und gleichwie Nachts ein Sermon, also folgenden Tages darauf den 4. Juni, eine Leich und Trauer predigt ist gehalten worden“

Die Entzifferung war nur „ auf dem Kopf stehend“, völlig verschoben und nur unter Höhensonnenbestrahlung möglich.
Gebhard v. d. W. war fürstlich anhaltinischer Kammerpräsident.
Sein Vetter Paris in Reinsdorf (Sohn des Diederich v. d. W.) starb 1674 ohne Nachkommen. So erbte Gerbhard Paris v. d. W. den gesamten von dem Werderschen Besitz (den von Heinrich auf Gröbzig, sowie von Diederich auf Reinsdorf).
Er verkaufte dann das Gut Görzig an von Bodenhausen in Görzig, das Gut Reinsdorf mit Ziebigk an von Wülknitz und baute das im 30- jährigen Krieg stark zerstörte Gerlebogk als Neuwerder wieder auf.

Gebhard Paris v. d. Werder hatte 2 Söhne:

Heinrich Gottlieb
geboren 1654, verheiratet mit Sophie v. d. Asseburg.
Er verwaltete für seinen Sohn Karl Emanuel, geb. 1694, mit Johanna Juliane v. d. Asseburg verheiratet, sowie für seinen Neffen Gebhard Paris (Sohn des Leberecht Emanuel v. d. Werder auf Gröbzig) bis zu seinem Tode im Jahre 1699 deren Güter.

Leberecht Emanuel
geb. 1658, verheiratet mit Elisabeth Sophie v. d. Wense,
gest. 1696 zu Gröbzig. Sein Sohn, ebenfalls Gebhard Paris genannt, wurde 1681 geboren.

Karl Emanuel
(Sohn des Heinrich Gottlieb) überließ nach dem Tode seines Vaters seinen Anteil seinem Vetter Gebhard Paris (Sohn des Leberecht Emanuel) und übernahm das Gut Sömmeritz in Thüringen, wo er 1752 starb.

Gebhard Paris v.d.Werder auf Gröbzig
(Sohn des Leberecht Emanuel v. d. W.)
geb. am 12. Februar 1681, ist nun Alleinbesitzer aller Werderschen Güter, ist fürstlicher anhaltischer Geheimrat, verheiratet mit seiner Cousine Henriette Auguste v. d. Werder.
Er verkaufte am 15. Februar 1718 sämtliche Güter an Fürst Leopold von Dessau für 340 Tausend Taler (ca. 1.200.000 Mark) und zog auf seine Güter Rosenstein und Reichenstein in Thüringen.

 

 

VERANSTALTUNGEN