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Werdershausen -
das grüne Dorf an der Fuhne. Berichte, Kommentare und Veröffentlichungen zu und aus unserem Dorf.
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Allgemeines zu Werdershausen
Historie - Werdershausen

Das heutige Werdershausen hieß früher Sorge. Schon Anfang des 16. Jahrhunderts war es ein Hause Gröbzig gehörendes Vorwerk, während die dicht dabei liegende wüste Dorfstätte Gerbißdorff (1323 Gerwesdorf, 1516 Gerbsdorf) hieß. Urkundlich war von beiden Ortsbezeichnungen in Kaufverträgen von 1516 und 1567 die Rede.

 

1392 erschien die dicht bei Werdershausen liegende wüste Dorfstätte Abbisdorf noch als Dorf bestanden zu haben. Der Untergang von Gerbißdorff fand 1420 statt, vermutlich als Folge des sagenhaften Rachezuges der Hussiten gegen die Wettiner.

 

Das adlige Geschlecht von Schaderitz kaufte 1560 Gerbißdorff, bzw. Sorge und verkaufte es im Jahre 1566(7)  an Hartwig v. d. Werder auf  Ummendorf. Dieser baute das Vorwerk und das Dorf aus und nannte es beides zusammen Werdershausen.

 

Im Umgang mit ihren Bauern, die auf den Gütern Frondienste leisten mussten, unterschieden sich die v. d. Werder nicht von ihren Standesgenossen. Sie bestanden auch in den schwersten Zeiten auf die pünktliche Erfüllung der Abgaben. In keinem Falle wurde den „Untertanen“ in Werdershausen die durch den 30- jährigen Krieg ausstehenden Zinsen und Dienste erlassen. Die Einwohner setzten der Haltung der Feudalherren energischen Widerstand entgegen – der Streit zog sich über Jahrzehnte hinweg fort. Er brachte den Werdershausenern den Ruf ein, „widerborstig der Herrschaft gegenüber“ zu sein. Der Verkauf Werdershausen und Gröbzig im Jahre 1718 an den „Alten Dessauer“ erfolgte nicht freiwillig. Die Herren v. d. Werder protestierten in einem Schreiben an den Fürsten und nannten sein Vorgehen eine Ungerechtigkeit. Trotzdem nahmen diese das Geld und zogen außer Landes. Auch die Bewohner des Amtes nahmen diese neue Situation nicht ohne weiteres hin; sie verweigerten dem Fürsten die Huldigung. Fürst Leopold kam zweimal nach Gröbzig um die Angelegenheiten zu regeln – aber ohne Erfolg! Pfingsten 1719 entlud sich der Zorn der Bürger. Der Anlass war die Viehweide auf dem Pfingstanger (Schützenplatz; siehe dazu: „Totschlag auf dem Pfingstanger“).

 

Durch seine günstige Lage vergrößerte sich Werdershausen immer mehr zu einem ansehnlichen Dorf, besonders seit es um 1900 durch die Eisenbahn Biendorf – Nauendorf  berührt wurde (siehe  „Nauendorf – Gerlebogk – Eisenbahn“).

 

 

 

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