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Werdershausen -
das grüne Dorf an der Fuhne. Berichte, Kommentare und Veröffentlichungen zu und aus unserem Dorf.
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Die Fuhne als Grenze
Historie - Entstehung der Fuhne

Durch fortwährende kämpferische Auseinandersetzungen änderte die Fuhne immer wieder ihre Bedeutung als Grenze zwischen den verschiedenen Besitztümern.

 

1561 – 1697;
am Südufer grenzte Plötz bis zur Mulde das Kurfürstentum Sachsen, nördlich der Fuhne die selbstständigen Fürstentümer Anhalt – Köthen und Anhalt – Dessau.

 

um 1681;
war sie vor ihrem Eintritt in das anhaltinische Land – zwischen Lehau und Wiendorf stromaufwärts bis ausschließlich Unterplötz, aber einschließlich Wieskau – Grenzscheide zwischen dem brandenburg – preußischen Herzogtum und den Fürstentümern Anhalt – Bernburg und Anhalt – Köthen.
Von Hohnsdorf bis zur Mulde war sie Grenzscheide zwischen Kursachsen und den Fürstentümern Anhalt – Köthen bzw. Anhalt – Dessau.

 

1701;
war sie auf der vorgenannten Strecke Grenzscheide zwischen dem Königreich Preußen und den anhaltinischen Fürstentümern, während sie auf der Teilstrecke Hohnsdorf bis zur Mulde Grenzscheide zwischen Kursachsen und Anhalt blieb.

 

1801;
bildete die Fuhne die Grenze zwischen dem Königreich Westfalen (von Lehau bis einschließlich Wieskau) und dem Königreich Sachsen (von Plötz bis zur Mulde) auf der einen Seite, und des gleichfalls durch Napoleon von Fürstentümern zur Herzogtümern erhobenen anhaltischen Landes auf der anderen Seite.

 

ab 1815;
Ist die territoriale Gestaltung der Provinz Sachsen in ihrem Teile südlich der Fuhne bis weit in das 20. Jahrhundert hinein dieselbe geblieben. Und zwar scheiden sich direkt an der Fuhne bei Hohnsdorf – Wieskau die beiden Kreise des Merseburger Regierungsbezirkes – der Saalkreis und der Bitterfelder Kreis – um dem seit 1863 vereinigten Anhalt, gegenüber von Leau ostwärts bis zur Mulde durch die Fuhne geschieden, zwischen Saale und Mulde das Grenzland zu bilden. Bei Salzfurthkapelle und Wieskau greift Preußen mit beträchtlichen Flächen nordwärts über die Fuhne nach Anhalt hinein, während es andererseits mit kleinen Flächenstreifen bei Werdershausen und Gröbzig südwärts über die Fuhne greift.

 


um 1910;
Ist bei Werdershausen und Gröbzig zu bemerken, dass nicht die heutige Fuhne oder der so genannte „Mühlgraben“ sondern die so genannte „ alte Fuhne“, welche nur noch zum Teil als toter Graben besteht, als Landesgrenze anzusehen ist.

 

 

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