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Werdershausen -
das grüne Dorf an der Fuhne. Berichte, Kommentare und Veröffentlichungen zu und aus unserem Dorf.
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Die Regulierung der Fuhne
Historie - Entstehung der Fuhne

Schon vor Jahrtausenden war das Fuhnegebiet bevorzugtes Siedlungsgebiet. Den sandigen Hügeln am Nordufer der Fuhne wurden in allen Zeitabschnitten der Geschichte unseres Ortes besondere Bedeutungen beigemessen. Bis etwa 1550 war das Fuhnetal ein riesiges Sumpfgebiet. Durch diesen bis 750 Meter breiten im Rücken war dem Ort ein natürlicher Schutz vor Feinden gegeben.

  

945 wurde die Fuhne erstmalig urkundlich erwähnt. Die Kultivierung des Fuhneufers wurde in großem Umfang um 1580 in Angriff genommen und im Wesentlichen um 1602 beendet. Da die alte Fuhne Windungen und Verengungen aufwies, wurde ein neues Flussbett, den Landgraben ausgehoben. Im „Cöthener Saalbuch“ von 1602 wird die Fuhne in der Grenzbeschreibung als „Landtgraben“ bezeichnet (oder „Fuhne - Landtgraben“ oder die „Fuhne“).

 

Es muss aber schon früher eine Fuhneregulierung auf der Strecke der Ochsenbrücke bei Werdershausen bis einige hundert Meter hinter dem jüdischen Friedhof bei Gröbzig stattgefunden haben. Das „Cöthener Saalbuch“ spricht nämlich bei der Grenze an der Schlettauer Mark von der Fuhne, die nach der „Gröbziger Mühle gehet“, und dem „ alten Landtgraben“. Vermutlich ist der jetzige Fuhnelauf, oder der so genannte „neue Graben“, zur Zeit der Erbauung der ersten Mühlenanlage in röbzig um 1324 entstanden.

 

Die umfangreichen Fuhne- bzw. Mühlgrabenanlagen zwischen Werdershausen und Gröbzig sind nach Ausweis der Registratur der Herzoglichen Finanzdirektion zurzeit Fürst Leopolds Erbauung der „Krappmühle“ in Gröbzig um 1743 entstanden. 1772 wurde die Wasserzuleitung aus dem Kursächsischen geregelt und eine gründliche Fuhnereinigung angeordnet. Durch die Separation wurde die Verlegung, Neuanlage und Zuschüttung zahlreicher Gräben in der Fuhneniederung erforderlich, so dass dadurch in den Jahren 1854  - 1858 wieder eine umfassende Regulierung des Fuhnebettes notwendig wurde.

 

Bereits um 1910 gab es zwischen der preußischen und der anhaltinischen Regierung neue Verhandlungen zwecks einer umfassenden Regulierung der Fuhne.

 

1585 wurde die Fuhnebrücke an der Straße nach Könnern gebaut. Noch bis in die 50er Jahre des 18. Jahrhunderts war das Fuhnegebiet sehr stark von Wasservögeln (Wildenten) besetzt.

 

 

VERANSTALTUNGEN