BERICHTE
Werdershausen -
das grüne Dorf an der Fuhne. Berichte, Kommentare und Veröffentlichungen zu und aus unserem Dorf.
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Veranstaltungen und Termine der Vereine, Feste im Dorf und Veranstaltungen im Überblick.
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VEREINE
Werdershausen hat ein sehr aktives Vereins-leben. Zu allen Vereinen finden Sie weitere Informationen.
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Über die Geschichte unseres Dorfes in den letzten Jahrhunderten können Sie unserer Chronik nachlesen.
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Streckenführung und Gebäude
Historie - Die Eisenbahnstrecke

Die Strecke verlief von Gerlebogk her im Fuhnetal entlang und hatte kaum Steigungen. In Gerlebogk wurden ein Empfangsgebäude und ein 60 m langer Bahnsteig errichtet. Von dort führte ein Schienenstrang weiter der Landstraße nach Gröbzig entlang und umrundete im Bogen – in dem auch der Bahnhof lag – die Stadt.

 

Gröbzig hatte ein zweigeschossiges Empfangsgebäude und eine Rampe zur Kopf- und Seitenverladung erhalten. Die Haltepunkte Werdershausen und Gottgau waren nur mit Wartehallen ausgerüstet, wovon die in Werdershausen an den Seiten noch zwei geschlossene Räume hatte. Hinter Werdershausen wurde auf einer Stahlbrücke die Fuhne überquert. Bei Gottgau endete die Flachlandstrecke und schlug einen weiten Bogen, um die höher gelegene Stadt Löbejün zu erreichen. Der Bahnhof besaß einen Lokschuppen mit drei Ständen, Lokbehandlungsanlagen und Güterschuppen, sowie eine Laderampe für Kopf- und Seitenbeladung. Außerdem eine Gleißwaage bis 30 t Belastung. Das zweigeschossige Empfangsgebäude wurde als Fachwerkbau errichtet.

 

Die Strecke führte weiter vom Bahnhof in die gleiche Richtung wie bei der Ankunft, so dass dort eine typische Spitzkehre zur Höhengewinnung entstand. Nach ca. 2 km kam dann der später eingerichtete Haltepunkt Domnitz (Kautzenberg), der als Abzweigstelle einen Anschlussgleises für den Steinbruch am Kautzenberg diente. Am Bahnhof Nauendorf (seit 1943 Nauendorf – Nord) führte das Gleis der NGE in Richtung Halle auf der linken Seite an die Strecke heran. 1949 betrug die durchgehende Strecke der NGE 15,2 km und die der Anschlussgleise 5,1 km.

 

Folgende Anschlussgleise waren im Betrieb:


- Steinbruch Nauendorf
- Steinbruch Kautzenberg
- Steinbruch Löbejün
- Zuckerfabrik Wallwitz – Löbejün
- Fa. Ostwald Löbejün (Getreide)
- Kohlenschacht Plötz (Gottgau)
- Verladung Gerlebogk (ehem. Zuckerfabrik)
- Kiesgrube Gröbzig

 

 

 

Foto u.l.: V. Schwenke Internet

Fotos: Geschichte der Stadt Gröbzig Jahrmarkt / Kappes

 


 

 

VERANSTALTUNGEN